Merry Maidens

Karte in Google Maps

Die Merry Maidens sind ein Steinkreis aus der Bronzezeit, der über 3000 Jahre alt ist. Er liegt an der Straße von Newlyn nach Porthcurno, etwa 500 Meter hinter der Boleigh Farm auf der linken Seite hinter einem Parkplatz.

Der Kreis besteht aus 19 Steinen mit einem Durchmesser von etwa 24 Meter. Die Steine sind etwa 120 Zentimeter hoch und stehen im Abstand von drei bis vier Metern. Wie man auf dem nächsten Foto sieht, befindet sich zwischen zwei Steinen im rechten Hintergrund eine größere Lücke. Diese Öffnung liegt an der Ostseite des Kreises.

Außerhalb ragt ein weiterer Stein südlich des Kreises aus dem Boden. Die Lücke auf der Ostseite und der vorgezogene Stein auf der Südseite legen nahe, dass die Anlage nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet wurde.

Wenn man den Kreis über die beiden Hauptachsen, erst von Ost nach West und dann von Süd nach Nord durchschreitet, spürt man, wie durch die Mittelachsen eine Energie fließt. Weicht man ab von den Achsen, wird sie schwächer, bewegt man sich wieder darauf zu, wird sie wieder stärker. Die Anlage ist nicht ohne Grund genau an diesem Ort errichtet worden. Welchen Zweck erfüllte sie?

Es gibt lediglich eine Legende aus der Zeit der Christianisierung Cornwalls im 6. oder 7. Jahrhundert, die dem Steinkreis den heutigen Namen Merry Maidens verliehen hat:

Es waren einmal neunzehn hübsche Jungfrauen auf ihrem Weg zur Sonntagsmesse. Angelockt vom Spiel zweier Dudelsackpfeifer in der Ferne, landeten sie auf einem Feld, wo sie lachten und zu deren Musik tanzten. Ein gewaltiger Donnerschlag ertönte und die Jungfrauen und Pfeifer wurden an Ort und Stelle in Stein verwandelt, da sie am heiligen Sonntag tanzten anstatt zu beten.

Volksmund

Die Dudelsackpfeifer befinden sich auf der anderen Straßenseite, etwa 300 Meter weiter Richtung Boleigh Farm. Am Straßenrand wächst eine undurchdringliche Hecke, so dass die Sicht darauf versperrt ist. Aber durch ein Gattertor ist einer der beiden Pfeifer (In der Karte: Piper II) von der Straße aus zu sehen. Der andere (Piper I) steht versteckt hinter einer weiteren Hecke in der Nähe eines Gebäudes, das zur Farm gehört.

Es sieht so aus, als wären die etwa drei Meter hohen Menhire ursprünglich bearbeitet worden. Was sie einmal dargestellt haben, ist heute nicht mehr zu erkennen. Ihre Ecken und Kanten haben Wind und Regen im Laufe der Zeit abgeschliffen. Wenn man sich anlehnt, kann man eine starke strömende Energie spüren, die von ihnen ausgeht.

Piper I hat etwas Schlagseite. Wahrscheinlich reichen die Steine tief in die Erde, sonst wären sie wahrscheinlich im Laufe der Jahrtausende umgestürzt.

Im 19. Jahrhunderts sollen die Merry Maidens beim Versuch einer Rekonstruktion verfälscht worden sein. Man hatte einige Steine umgesetzt und weitere hinzugefügt. Heute geht man davon aus, dass der Kreis ursprünglich nur aus 18, anstatt aus 19 Steinen errichtet worden ist.

Karte in Google Maps mit Megalithische Anlagen in West-Cornwall

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