Monhegan Island Light

Monhegan ist eine kleine Insel mit einer Landfläche von zwei Quadratkilometern, die etwa 20 km vor der amerikanischen Ostküste im Golf von Maine liegt. Ihr Name leitet sich von Monchiggon ab, Algonquianisch für „Insel im offenen Meer“. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde sie von britischen Seefahrern entdeckt. Sie wurde vor der Besiedlung der Plymouth-Kolonie als Fischereistation genutzt, um von dort getrockneten Kabeljau nach Europa zu verschiffen. Auch diente sie als Handelsposten, um mit den Indianern Pelzhandel zu treiben.

Sehenswürdigkeiten

Der heutige Leuchtturm auf Monhegan Island wurde 1850 erbaut und ersetzte die ursprüngliche Anlage aus dem Jahr 1824. Der Turm hat eine Höhe von 14 Metern und macht ihn zum zweithöchsten Leuchtturm in Maine. Seine Reichweite beträgt 37 km. 1959 wurde er automatisiert und wird seitdem von der Küstenwache durch Fernbedienung gesteuert. Der Gebäudekomplex dient heute als Monhegan Museum mit Exponaten zur Natur-, Sozial-, Industrie-, Kultur- und Kunstgeschichte.

Von Port Clyde aus, der südlichsten Siedlung auf der Halbinsel St. George, gibt es eine Fährverbindung vom Festland zur Insel. Die Überfahrt dauert etwa eine Stunde.

An der Einfahrt zum Hafen von Port Clyde befindet sich ein weiterer sehenswerter Leuchtturm aus dem Jahr 1832, der Marshall Point Light. Der heutige acht Meter hohe Turm aus Granit und Ziegeln wurde 1858 errichtet.

Im Spielfilm Forrest Gump von Robert Zemeckis aus dem Jahr 1993 läuft Tom Hanks als Forrest Gump über den Steg bis zum Leuchtturm und kehrt dort, am östlichsten Punkt seines Laufes durch die USA angekommen, wieder um.